Terricciola ist etruskischen Ursprungs. Terricciola befindet sich am Zusammenfluss von den Tälern des Era und der Cascina und des Baches Sterza. Das Dorf war ursprünglich bespickt mit Wehrtürmen, im lateinischen “Turris”, von wo sich der Name Terricciola ableitet. Im zwölften Jahrhundert übernimmt das Etruskerdorf unter der Herrschaft des Bischofes von Volterra eine wichtige Rolle. Terricciola war im Mittelalter ein großer Streitgegenstand zwischen Pisa und Florenz und im Jahre 1284 schwor die Bevölkerung von Terricciola der Republik von Florenz Treue. Bei weiteren Machtkämpfen gelang es Pisa bis 1406 die Kontrolle zu übernehmen. Nach der Kapitulation von Pisa viel Terricciola erneut unter das Territorium von Florenz. Das Sympol der Stadt, auf der unteren Seite die florentinische Lilie und auf der oberen Seite das pisanische Kreuz, trägt bis heute Zeugniss des Zwiespalts.
Sehenswürdigkeiten von Terricciola:
Die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau von Monterosso (il santuario della Madonna di Monterosso), die alte Abtei von Morrona Kamaldulenser mit angrenzender romanischer Kirche aus dem XII. Jahrhundert, die beiden Villen Gherardi Del Testa und Cempini Meazzuoli und das Dorf Soiana mit dem barocken Glockenturm, der von Bellincioni entworfen wurde, und die Pfarrkirche von Pitti.


2 Kommentare
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April 26, 2009 um 9:49 am
Festival der Erdbeere in Terricciola « Lamiatoscanablog’s Blog
[...] deklarierte Weinstadt Terricciola ist ein Land voller alter Tradition und großer Kultur. Auf die Besucher warten die herrlichen [...]
Juli 14, 2009 um 3:52 pm
Lamiatoscanablog’s Blog
[...] Ein privater Führer führt Euch zu Weinkellereien und Olivenfarmen der deklarierten Weinstadt Terricciola und zu einer Bio-Käserei in der Nähe der etruskischen Stadt Volterra. Ihr werdet erstklassige [...]